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Referenzen | 18.03.2026
Reverse Engineering von Turbinengehäusen

Reverse Engineering von Turbinengehäusen

Im Rahmen eines Projekts zur Analyse und Weiterverarbeitung eines Turbinengehäuses bestand die Herausforderung darin, den exakten Ist-Zustand eines komplexen Bauteils hochpräzise zu erfassen und digital verfügbar zu machen.
Ziel war eine belastbare Datengrundlage für Konstruktion, Bewertung und Weiterbearbeitung.
📌 Unsere Vorgehensweise
  • Hochpräziser 3D-Scan des Ist-Zustands
    Das Turbinengehäuse wurde mit einem Absolute Arm 85 vollständig erfasst. Dadurch entstand ein detailliertes digitales Abbild der realen Geometrie.
  • Definition kritischer Bereiche
    Besonders relevante Geometrien wie Radien und Funktionsflächen wurden gezielt identifiziert und markiert.
  • Kombinierte Messstrategie (Scan + taktil)
    Zur zusätzlichen Absicherung der Genauigkeit wurden kritische Bereiche nicht nur gescannt, sondern auch taktil vermessen.
    → Das gewährleistet maximale Messsicherheit bei komplexen Geometrien.
  • CAD-Modellerstellung
    Auf Basis der erfassten Daten wurde ein präzises 3D-CAD-Modell erstellt und als STEP-Datei exportiert – optimal für die Weiterverarbeitung in gängigen Systemen.
  • Farbvergleich & Analyse
    Abweichungen zwischen Ist-Zustand und Referenz konnten visuell mittels Farbvergleich dargestellt und dokumentiert werden.
💡 Das Ergebnis

Ein vollständig digitalisiertes und exakt rekonstruiertes Turbinengehäuse als verlässliche Grundlage für Konstruktion, Analyse und Weiterverarbeitung.

👉 Für unseren Kunden bedeutet das:

  • Hochpräzise und belastbare Geometriedaten
  • Maximale Sicherheit durch kombinierte Messtechnik
  • Nahtlose Integration in bestehende CAD-/Konstruktionsprozesse
  • Transparente Dokumentation von Abweichungen und Geometrien

Ein Beispiel dafür, wie modernes Reverse Engineering selbst komplexeste Bauteile präzise digital verfügbar macht und damit neue Handlungsspielräume schafft.